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Urlaubsberichte
Das Wutti Wasser Kraft Werk (WWKW)
Wir wollten für Familie Wutti ein Wasserrad am Bach bauen, um damit Strom zu gewinnen. Dafür haben wir zwei Stöcke angespitzt. In beide Stöcker haben wir U-Nägel geschlagen. Für die Welle des Wasserrades haben wir einen 3 cm dicken Ast benutzt. Stirnseitig haben wir jeweils einen ca. 3 cm langen Nagel eingeschlagen. In der Mitte der Welle haben wir 6 Löcher gebohrt. In die Löcher haben wir 6 angespitzte Stöcker (ca. 20 cm lang) mit wasserfestem Leim eingeklebt. Für die Zuleitung haben wir Wasserflaschen benutzt. Wir haben den Boden und den Flaschenhals abgetrennt. Achtung: Bei einer Flasche nur den Boden abtrennen. Die Böden haben wir als Schaufelblätter mit kleinen Nägeln an den 6 Stöckern befestigt. Dann haben wir die Wasserflaschen ineinander gesteckt. Fertig ist das WWKW. Das Wasserrad haben wir dann am Bach im Wald in der Nähe des Hofes ausprobiert. Image Von: Arne, Jannis, Claudius, Laurenz und Finnja, unterstützt haben: Stefan und Michael Image
 
Bergzeitfahren

10.8.2007, an diesem Tag fand das Bergzeitfahren, organisiert von Paco Wrolich vom Team Gerolsteiner, statt. Ich hatte mich dafür angemeldet. Eine halbe Stunde vor dem Start der Kinderklasse war ich am Start. Zuerst bekamen alle, die sich angemeldet hatten viele Werbegeschenke vom Fahrradteam Gerolsteiner: Busse, Plakate, Power-kekse usw. Um 17.00 Uhr begann dann das „Kids fun Race“, bei dem ich mit einem Fahrrad von Wuttis neben 16 anderen Teilnehmern mitfuhr.

Da ich die Startnummer 4 hatte, startete ich als Vierter. Ich gab alles und war nach 2 Minuten 42 Sekunden wieder im Ziel. Nun hieß es warten. Was war die Zeit wert?

Nach ungefähr 2 Stunden war die Siegerehrung. In dieser Zeit fuhren die erwachsenen Teilnehmer. Sie mussten die 4,4 km von Latschach zum Baumgartner fahren. Die Spannung stieg mit jedem Namen, der aufgerufen wurde. Zuerst der 17. Platz, dann der 16., der 15. und so weiter. Mein Name kam und kam nicht. Fünfter, vierter, dritter Platz, immer noch nicht. Hatte man mich vergessen? Dann aber: „2. Platz: Christian Landgraf!“ Nur 4 Sekunden hinter dem Sieger!!!

Alle Teilnehmer bekamen Flaschen, T-Shirts und anderes. Und ich bekam außerdem noch einen tollen Pokal.

 

Christian Landgraf,12 Jahre

 

 
Urlaubsimpressionen

                 Große W iese
                             U rlaub pur
                             T rampolin
                             T recker fahren
                 Viele K I nder
                             S chwarzkogel
                             W ald
         Kätzchen St U psi
              Forellena N geln
               Grillaben D e
    Wuschelige Zw E rgkaninche n
                              R inder
                              B aumhaus
                      Sch A fe
                           T R etboot fahren 
                              E rdäpfel
                             W andern
                      Klett E rsteig am Kanzianiberg
        Stockbrot am L agerfeuer
                              T oben ohne Ende


Wuttis wunderbare Welt – das Kinderparadies in Kärnten…..
Zur Information: www.wuttiswunderbarewelt.at
Das Schreiben meiner Urlaubsberichte gibt mir auch immer die Gelegenheit unsere Reisen noch einmal Revue passieren zu lassen. Darüber nach zudenken, was mir – was uns- von diesem Urlaub in Erinnerung bleiben wird.

Klar haben wir auch in diesem Urlaub wieder etliche tolle Ausflüge gemacht: Spurensuche in die Kinder-, Jugendzeit für Andreas mit einem Ausflug zum Klopeiner See bei strömenden Regen. Die Frühstückspension, in der etliche Urlaube verbracht wurden, gibt es noch – renoviert. Das Wasser im Klopeiner See ist wirklich sehr warm. Ich glaube, da würde sogar ich mal ein Bad nehmen können. Wiebkes Highlights: Sommerrodelbahn, die Fahrt nach oben mit einem Einersessellift! Mamma hat ihre Angst überwunden und sogar zwei Fahrten alleine auf diesen unangenehmen Dingern überstanden. Und dann natürlich der Besuch von Minimundus. An einem Nachmittag rund um die Welt. Der Nachbau berühmter und unbekannter Bauwerke aus der ganzen Welt war eine „Reise wert“.

Wiebkes Klettervormittage mit Sepp am Kanzianiberg versetzen die Eltern in Staunen. Gesichert ging es sofort angstfrei gleich die Felswände hoch, abgeseilt wieder runter, Felsschluchten wurden über schmale Holzbalken in der Höhe überwunden.

Besichtigung der Obir - Tropfsteinhöhlen mit einer abenteuerlichen Busfahrt auf die Höhen des Berges, um dann im Berg in die Tiefe hinab zusteigen. Faszinierende Stalagmiten und Stalaktiten. Imposant. Mit Licht und Musik eindrucksvoll inszeniert. Manchmal wäre mir allerdings ehrfürchtige Ruhe in diesem Naturspektakel lieber gewesen.

Am Urlaubende die Fahrt mit den Reisseck Standseilbahnen, die eine Steigung von 82% bewältigen, hinauf auf 2.245m Höhe. Wir hatten das Gefühl, die Bahnen fahren den Berg senkrecht hoch. Blick auf den schneebedeckten Gipfel des Großklockners.

Dazu immer wieder der herrlich blau-grün-türkis leuchtende Faaker See, der seine ungewöhnliche Farbe bei jedem Wetter zur Schau trägt. Aber neben all diesen schönen Eindrücken, bleiben wird für uns drei die Erinnerung an „Wuttis wunderbare Welt“.

Für Wiebke war der Bauernhof einfach paradiesisch. Platz ohne Ende, Trampolin, Fußballkicker, Pool, Trecker fahren, Kaninchen und Kätzchen zum Schmusen, ein Pony. Kinder durften jederzeit in den Kuhstall. Mit Papas Stausee bauen am Spielbach, Angeln und noch viel, viel mehr. Und immer Kinder zum Spielen; am allerliebsten mit dem neuen Freund Henrik aus Buchholz.

Andreas und ich genossen die besondere Gastfreundschaft der Familie Wutti. Frau und Herrn Wutti gelingt es, ihren Gästen das Gefühl zu geben, man wäre zuhause, man gehöre einfach dazu. Anstrengung und Hektik gibt es auf dem Hof nicht, obwohl doch viel Arbeit ansteht. Alles erschien leicht. Wir konnten uns wunderbar erholen. Sie hatten immer Zeit. Ich fand es beeindruckend, mit welcher Ruhe, Ausgeglichenheit und Freundlichkeit sich die beiden um Gäste, Tiere, Felder, um die eigenen und die vielen fremden Kindern gekümmert haben. Menschen, die mit offenen Armen durchs Leben gehen, die so in sich ruhen und Zufriedenheit ausstrahlen, findet man nicht so häufig.

Ein wunderschöner sternenklarer Sommerabend mit Lagerfeuer und Stockbrot, netten Menschen, Gesprächen, gemeinsamen Lachen, der selbst gebrannte Apfelschnaps von Wuttis. Die Begeisterung von uns als die ISS über uns hinwegraste, später gefolgt von irgendeinem Satteliten. Eine leuchtend helle Milchstraße, unendlich viele Sterne und jede Menge Sternschnuppen. Glückliche, spielende Kinder Solche Stunden machen uns den Urlaub unvergesslich.

Mit herzlichsten Grüßen aus meinem Alltag – in der Hoffnung ein bisschen „Wutti“ mit nach Hause gebracht zu haben.

Gabriele Kratz

 

 

 
Wanderung auf den Schwarzkogel

Ausflug auf den Schwarzkogel
Verfasser: Hans Joachim Troppmann

Vorbemerkung:
Bitte beachten Sie beim Lesen der folgenden Zeilen: Der Autor ist ein gänzlich untrainierter Stadtmensch und Gelegenheitsjogger!
Die folgenden Zeilen erheben keinen Anspruch auf objektive Wahrheit und sind durch und durch subjektiv. Die Schwarzkogel – Tour fand am Donnerstag, 24.8.06 statt.

Alles begann mit einem Missverständnis. Beim gemeinsamen Donnerstagabend-grillen vor Wuttis Haus mit wunderbarem Blick auf die Karawanken äußerte die 12-jährige Tochter einer Gastfamilie in meinem Beisein den Wunsch, doch wieder mal auf den Schwarzkogel zu steigen. Unser freundlicher Wirt, Herr Wutti, meinte, dieser Wunsch sei durchaus zu erfüllen, wenn sich vielleicht auch andere Gäste anschließen wollten. Die Tour sei für normale (!) Touristen in ca. 3 1/2 bis 4 Stunden zu schaffen. Nun, der runde, schwarzbewaldete Berg vor der Felsenkulisse der Karawanken schien mir nicht zu gefährlich zu sein und meine  Kondition als Gelegenheitsjogger nicht zu überfordern. Ich sagte meine Teilnahme zu. Mal was anderes – und außerdem: Frau und Kinder waren ja begeistert, endlich mal ohne Vater einen ruhigen Vormittag auf dem Bauernhof zu verbringen.
Als ich wenig später erfuhr, dass der Schwarzkogel nicht der bewaldete Hügel, sondern die durchaus eindrucksvolle Felswand im Hintergrund war, war es zu spät. Es war einfach eine Frage der Ehre!
Eins vorweg: ein Spaziergang war’s nicht. Um 07.00 Uhr erwarteten also 3 Erwachsene und 2 Teenager (weiblich), darunter Lena Wutti, den Bergführer Josef Wutti. Er hatte uns vorher wissen lassen, dass die Aufbruchszeit von 07.00 Uhr ein Zugeständnis an die erholungsbedürftigen Gäste sei. Die Familie lag noch in tiefem Schlaf, aber ich sagte mir: Du bist nicht nur zum Vergnügen hier, und schließlich gehörst du ja noch nicht zum alten Eisen, oder? (der Autor ist Jahrgang 1957).
Nachdem wir zu unserer eigenen Schonung von Frau Wutti bis zum Gasthof Baumgartner im Auto gefahren wurden, begann neben dem Parkplatz der Aufstieg. Bei genauerer Betrachtung des Bergführers Wutti stellte ich fest, dass er keineswegs mit High-Tech Jacke und Rucksack, sondern mit gemütlichem Hemd, Cordhose und leichten Wanderstiefeln ausgerüstet war. Aha, sagte ich mir: es scheint schon nicht so hart zu werden, eher ein Spaziergang oder so. Wir folgten also dem Wegweiser Richtung Druidenland -  in sehr zügigem Schritt.  Dem anfänglichen zwanglosen Plausch mit dem Vordermann setzte das stramme Tempo, das unser Bergführer anschlug, relativ schnell ein Ende. Wollte der Mann unsere Kondition testen?
Der Weg ging einen steinigen Pfad über Wurzeln mitten durch den Wald bergauf. Der Weg wurde steiler, man war froh, wenn man nicht reden musste. Ein Wasserlauf, der aus einer Quelle weiter oben am Berg entsprang, machte den Weg bisweilen recht rutschig. Herr Wutti agierte jetzt psychologisch sehr geschickt: Er ließ sich zurückfallen, plauderte mit jedem von uns und vermittelte auch dem Letzten der Gruppe das Gefühl, nicht überfordert zu sein.
Die erste Rast erfolgte an einem Kruzifix. Wir mussten schon ziemlich weit marschiert sein. Mir haute es den Dampf bereits gehörig aus der Goretex-Jacke - dabei waren wir doch erst 45 Minuten gestiegen. Beim Blick auf das Kruzifix fühlte ich mich an Don Camillo erinnert. Wenn ich jetzt klagte: „Herr, warum lässt du mich so sehr schwitzen?“, würde der Herr bestimmt antworten: „Ich habe dir ja gesagt, du sollst mehr auf deine Gesundheit achten und Sport treiben, mein Sohn.“  Wenigstens konnten wir uns an einer kristallklaren Quelle erfrischen. So was gibt’s zu Hause schließlich auch nicht alle Tage!
Der weitere Aufstieg gab immer wieder den Blick auf eine Felswand weiter oben frei, was in uns die falsche Hoffnung nährte, bald oben angekommen zu sein. Die Gruppe marschierte, wie es mir schien, zügig voran. Wie gesagt, wir waren schließlich nicht zum Vergnügen hier. Der nächste Halt war an der Mitzi-Moitzl-Hütte erreicht. Einige Meter abseits der Schutzhütte wurden wir mit einem wunderbaren Blick auf den Faaker See belohnt. Doch wer sich jetzt nahe am Ziel wähnte, wurde enttäuscht. Der Aufstieg ging weiter über Stock und Stein, der Untergrund wurde immer steiniger und rutschiger. Und dann der erste Höhepunkt: wir erreichten die Staatsgrenze zu Slowenien. Für Einheimische nichts Besonderes, für mich schon etwas Erhebendes! Schließlich begann vor nicht allzu langer Zeit im damaligen Jugoslawien ein anderer Teil Europas. Trotz zahlreicher Wolken hatten wir einen grandiosen Blick hinüber in die Julischen Alpen.
Der Gipfel war noch immer nicht erreicht. Jetzt zeigte sich wieder der Psychologe Wutti: er erklärte uns zunächst, dass er keinesfalls unser Bergführer sei, sondern lediglich der ‚Wegkundige’. Durch diesen Kniff verringerte er geschickt die Distanz zu seiner schwitzenden, kämpfenden Truppe, machte sich sozusagen mit uns gemein. Für den Rest des Aufstiegs gab er uns sodann den Rat, nicht zu reden, nicht stehen zu bleiben, auf unsere Füße zu schauen und zu marschieren...
Tatsächlich waren die verbleibenden Meter die schwierigsten. Der Weg wurde immer steiler und rutschiger, die Stufen immer höher. Wir quälten uns aufwärts – die Legion stirbt, aber sie ergibt sich nicht.  Im Angesicht der sich aufwärts quälenden Truppe verkündete der Wegkundige, dass ein Aufgeben manchmal mehr wert sei als das Erreichen des gesteckten Zieles. Wir hörten diese Worte, doch so kurz vor dem Ziel aufgeben wollte keiner.
Nun, wir haben schließlich den Gipfel erreicht (ich glaube, nach 2 Stunden), genossen den Blick auf Faaker See, die umgebenden Täler und auf Wuttis Bauernhof (das Fernglas hatte ich natürlich im Zimmer vergessen) und waren alle sehr stolz auf uns. Herr Wutti verkündete, dass wir zwar keine Bestzeit marschiert waren, uns immerhin aber mit dem Titel „Beste Gruppe Ü 40“ schmücken durften...  Was soll’s, wir hatten den Aufstieg hinter uns gebracht und fühlten uns, glaube ich, wirklich gut. Auf heftiges Anraten unseres Bergkundigen hin traten wir den Rückzug auf dem Weg, den wir aufgestiegen waren, an. Den Abstieg aus solcher Höhe hatte ich gehörig unterschätzt. Waren beim Aufstieg vor allem die Oberschenkel gefragt, ging der Abstieg voll auf die Knie und ... die Zehen. In der letzten halben Stunde war dann jeder Schritt in den Stiefeln eine Qual. Masochismus pur. Irgendwie hatte fast jeder von uns schließlich irgendwo sein Wehwehchen.
Wir kamen dann irgendwie aber doch unten an ... und als wir uns auf der Straße dem Bauernhof näherten und uns (den Erwachsenen) unsere Kinder jubelnd entgegen gesprungen kamen, da war dann auf einmal doch das Gefühl, etwas ganz, ganz Großartiges geleistet zu haben.
Heute, rund 3 Wochen später, erinnert mich noch ein dunkelblau verfärbter Zehnagel an diese Tour. Trotzdem: die Tour auf den Schwarzkogel gehört zu meinen schönsten Urlaubserinnerungen, die sich kein Gast bei Wuttis entgehen lassen sollte. Ehrlich!

 
Wanderung auf den Mittagskogel


 
 
www.wuttiswunderbarewelt.at
 
          Wanderung auf den Mittagskogel 
        2.145 Meter )
 
     16. Juli 2006

Image                         
 
 
Anfahrt                      

Mit dem Auto die B 85 Richtung Osten bis kurz hinter Abzweig Ledenitzen. Dort rechts ab eine Tafel mit Wanderwegen – die oberste lautet „zur Bertahütte“. Hier rechts abbiegen. Dann nach ca. 800 Meter rechts in eine Schotterstrasse einbiegen. Vorbei an einer Kiesgrube immer gerade aus. Nach ca. 1,5 km , am Abzweig Kopein wird die Piste schlagartig schlechter. Man braucht zunehmend gute Nerven und man darf nicht so sensibel hinsichtlich der Beanspruchung des Autos sein. Normale PKW (ohne tiefergelegte Fahrzeuge, besondere Frontspoiler oder besonders schwere Ladung...) können aber schadlos hier fahren (Haftung übernehme ich aber nicht). Diese schlechte Piste endet nach rd. 3 km auf einem Parkplatz in 1200 Metern üNN
                       
Beschreibung:          

 Wir haben unser Auto nicht wie oben geparkt, sondern wegen der 6-Personen-Beladung ca. 300 Meter vor dem Parkplatz. Von dort haben wir den dort aufgehenden Wanderweg, der immer wieder die hinaufführende Schotterstrasse, die ab Parkplatz aber nicht mehr öffentlich genutzt werden kann, für den Aufstieg bis zur Bertahütte (bewirtschaftet) genutzt. Nach 50 Minuten hatten wir sie erreicht. Von dort ging dann der wirklich schöne Teil der Wanderung los.
                                  
 
Durch tolle Vegetation auf ausreichend breitem steinigen Weg ging es dann weiter über den offiziellen Wanderweg Nr. 680. In der Morgensonne war es traumhaft schön hier zu gehen. Zunächst kann man vom Mittagskogel nicht viel sehen. Vielmehr öffnet sich nach Osten – also links des Weges und später hinter uns - der Blick auf die Drau und später auch dahinter auf den Wörthersee. Der Weg ist hier völlig ungefährlich und gut zu gehen. Viele Holzstufen wurden zur Wegbefestigung angelegt, sodass hier zunächst jeder mit jedem Schuhwerk wandern kann. Auch ist der Weg im ersten Teil nicht sonderlich steil, sondern eher bequem zu gehen.
 Anders sieht das im weiteren Verlauf des Weges aus. Das Gestein des Mittagkogel ist offensichtlich immer wieder mal in Bewegung und im 2. Teil des Aufstiegs sollte man auf jeden Fall festes Schuhwerk mit guten Sohlen an den Füßen tragen. Auch ist hier und da Trittsicherheit auf dem teils etwas geröllhaltigem Untergrund gefragt. Zwei kleinere Stellen sind mit einem Drahtseil zum besseren Aufstieg gesichert, was aber nur bedingt hilft, da zumindest heuer sich die Befestigungen teils wieder gelöst hatten. Es geht aber auch gut ohne diese Sicherungen. Es ist teils ziemlich steil – man hat fast den Eindruck, dass der Weg mit zunehmendem Verlauf proportional steiler wird. Aber wenn man es langsam gehen lässt, ist das für jeden gut zu schaffen. Auf jeden Fall hatte mein gerade 7-jähriger Sohn keine Probleme. Unterbrochen von einer 20 Minuten Frühstückpause mit ausgiebigem Panoramagenuss kamen wir um 10:30 Uhr am Gipfel an – also „netto“ knapp 2 Stunden Gehzeit – so wie ab Bertahütte beschildert. Wie sagt man hier: Passt! Sicher geht es auch schneller, aber der Genuss der unwahrscheinlich schönen Aussicht, die tolle und vielseitige Vegetation sollte auch nicht zu kurz kommen. Zumindest bei dem Königswetter (tief blauer Himmel) und dem noch als „Morgensonne“ zu bezeichnenden Sonnenlicht von Osten war die vollkommene Schönheit auch für mich kaum zu übertreffen. Der Gipfel hat übrigens auf dem östlichsten Punkt, der am Ende des Ostgrads unterhalb des eigentlichen Gipfels liegt, ein Kreuz. Das eigentliche Gipfelkreuz ist aber, wie es sich gehört, am höchsten Punkt und das war natürlich auch unser Ziel. Das Kreuz sieht man aber erst recht spät und hält daher mangels bessern Wissens zunächst das andere für das Ziel. Sie wissen es nun besser – vor dem Aufstieg (wir natürlich auch – durch Herrn Wutti).
 Am Gipfel haben wir ausgiebig gerastet und uns dem Genuss der Aussicht in alle Richtungen hingegeben. Knapp eine Stunde haben wir trotz recht frischem Wind dort verbracht, bis wir auf der Westseite dann abgestiegen sind. 
Dieser Weg führt über den kleinen Mittagskogel zur Annahütte (verfallen). Dieser Weg ist nicht sonderlich  einfach und stellt schon deutlich höhere Ansprüche an Schwindelfreiheit, Trittsicherheit etc. Und auch wenn man vor der Höhe und vor steilen Hängen neben sich keine Angst hat, rutschig ist das Geröll allemal. Das erste Drittel ist besonders schwierig und „gefährlich“. Meinen Sohn habe ich nicht von der Hand gelassen, was den Weg für mich allerdings nicht gerade einfacher machte. Einige Stellen sind am Ende des ersten Drittels dann berechtigterweise mit Seil gesichert. Spätestens der zweite Teil des Weges bis zur Annahütte ist dann aber deutlich besser. Es eine Gradwanderung – also nach Süden hin steil abfallend. Hier bieten dann aber Latschenkiefern und ein Grasrand mehr Sicherheit und entschärfen den Weg. Der Abstieg erfolgt übrigens die ganze Zeit ab Gipfel auf slowenischer Seite – der Weg selbst ist großteils genau auf der Grenze Slowenien/Österreich verlaufend.

Ab der Annahütte führt dann der Wanderweg 682 zwar steil, aber gut zu bewältigen durch den Wald wieder hinunter Richtung der Ortschaft Outschena. Wir haben uns vom Wutti-Taxi an der Zollhütte (1101 Meter üNN) abholen lassen – insbesondere weil ich meinem Sohn ersparen wollte, nach dem insgesamt 7 ½ stündigen tollen Bergerlebnis die dann doch langweilige und auch lange Forststrasse bis nach Hause zu ersparen. Der Abstieg incl. kurzer Rast hat aufgrund der oben geschilderten Streckenprofile knapp 3 Stunden Zeit beansprucht. 
...und noch was...
So einen tollen Bergführer – und ich spreche ausdrücklich im Namen der gesamten Gruppe – habe ich noch nie gehabt. Der Bergführer wiederum hat uns versichert, dass er noch nie eine so gute Gruppe gehabt hat!
Anmerkung:
dieser Austausch der gegenseitigen Anerkennung ist ein Ritual bei den Wanderungen, die Herr Wutti durch wuttiswunderbarewelt, pflegt und darf hier nicht unerwähnt bleiben. Letztlich also ein Insider für alle, die schon mal mit Herrn Wutti wandern durften

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